Diabetes mellitus (Typ II)

 

Diabetes mellitus - auch Zuckerkrankheit genannt - ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das lebenswichtige Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Fehlt es oder wirkt es nicht mehr ausreichend, können die Körperzellen den Energiebaustein Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut nicht mehr richtig aufnehmen, verwerten und speichern. Der Zucker sammelt sich messbar im Blut an, das heißt die Blutzuckerwerte steigen. Der überschüssige Zucker wird mit dem Harn ausgeschieden – so kam die Zuckerkrankheit zu ihrem medizinischen Namen: Diabetes mellitus heißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss“.

Diese Zuckererkrankung (Typ II) entsteht in den allermeisten Fällen durch Übergewicht und falscher Lebensführung. Sie geht häufig Hand in Hand mit Bluthochdruck und  Fettstoffwechselstörungen. In Kombination nennt man diese Erkrankungen „Metabolisches Syndrom“.

Diabetes mellitus schlummert sehr lange unerkannt im Körper. Kommt die Krankheit jedoch zum Ausbruch ist es sehr wichtig sofort dagegen anzugehen, um eine  Medikamenteneinnahme so lange wie möglich hinauszuschieben. Eine dauerhafte Gewichtsreduktion von 2-5 Kilogramm wirkt sich bereits positiv auf die Funktionsfähigkeit der Bauchspeicheldrüse aus. Die Ernährung muss der Krankheit angepasst werden. Dazu sind keine Diätprodukte nötig. Es genügt eine ballaststoffreiche Kost und eine Anpassung der Zucker- und Fettzufuhr.

Wichtig sind die Auswahl der richtigen Lebensmittel verbunden mit  regelmäßiger Bewegung und ein geordneter Lebensrhythmus. Sich regelmäßig zu bewegen heißt  nicht sich „auszupowern“, sondern mit Freude und Spaß mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Probieren Sie es aus, Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

 
 
 

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