Neurodermitis

 

Die Neurodermitis auch atopisches Ekzem genannt, ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung. Sie macht sich durch rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut bemerkbar, begleitet von einem mehr oder weniger starken Juckreiz. Die Neurodermitis gilt als nicht heilbar, ist aber sehr gut behandelbar. Bei Kindern kann jedoch häufig eine Besserung mit fortschreitendem Alter beobachtet werden.

Bei Neurodermitis muss auf die richtige Hautpflege geachtet werden. Ist die Haut gerötet und entzündet empfiehlt es sich eine fettarme Creme zu verwenden, während bei trockener, schuppiger Haut eine fetthaltige Creme zu bevorzugen ist.

Auch Lebensmittel beeinflussen häufig die Schwerer der Schübe. Bei Neurodermitis gibt es keine „Standarddiät“. Lebensmittel, die bei einer Person verheerende Folgen haben, müssen bei anderen keine Auswirkungen zeigen. Die richtige Ernährung muss individuell ausgetestet werden. Vor allem sollte auf jegliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln verzichtet werden.

Im Bereich der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) gibt es sehr viele Heilmittel, die Linderung bei den einzelnen Symptomen verschaffen können. Neurodermitiker sind häufig krankheitsanfälligiger als Gesunde Menschen. Deshalb sollte das Immunsystem laufend gestärkt werden, am besten durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Kneipp'sche Anwendungen stärken ebenfalls das Immunsystem und sorgen außerdem zusätzlich für eine psychische Stabilisation. Psychische Belastungen können auch durch pflanzliche Arzneimittel wie z.B. Johanniskraut, Baldrian oder Melisse gelindert werden. Sehr wichtig für Neurodermitiker  ist es einen ungeregelten Tages-, und Nachtrhythmus und Stresssituationen zu vermeiden.

 
 
 

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