Wechseljahresbeschwerden

 

Bei etwa zwei Drittel der Frauen im Klimakterium sind die Wechseljahresbeschwerden so ausgeprägt, dass die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt ist. Verursacht werden diese durch ein Ungleichgewicht der Feinsteuerung im Gehirn, das die Hormonproduktion steuert. Hormone werden zu vielen Stoffwechselvorgängen benötigt. Da jedoch die Hormonproduktion während der Wechseljahre nachlässt, wird weniger produziert als in den Zellen benötigt wird. Dadurch entstehen mehr oder weniger ausgeprägte Beschwerden wie unter anderem: Hitzewallungen, Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Angstzuständen.

Die Hormonveränderung kann auch zu körperlichen Veränderungen führen:  Bindegewebsschwäche, Knochenschwäche (Osteoporose), trockene Schleimhäute, Gewichtszunahme, Haarausfall, Hautveränderungen, Blasenschwäche, Immunschwäche, Gedächtnisschwäche.

Mit den richtigen Lebensmitteln kann schon vor Beginn der Wechseljahre Beschwerden vorgebeugt werden. Geeignete sind zum Beispiel Soja, Tofu, Hülsenfrüchte, Leinsamen, Roggen, um nur einige zu nennen.

Die einzelnen Beschwerden müssen erfasst werden, dann kann diesen gezielt entgegengetreten werden. Leichte bis mittelschwere Beschwerden lassen sich häufig sehr gut mit pflanzlichen Arzneimitteln bzw. mit Nahrungsergänzungsmitteln behandeln.

 
 
 

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